KIS Ruhr e.V. setzt sich bereits seit Jahren für die Einführung der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen ein. Im Jahr 2013 wandten sich alle Bochumer Tierschutzvereine an die Kommunalpolitiker, um sie von der Notwendigkeit der Einführung zu überzeugen. Leider sahen fast ausnahmslos alle Politiker keinen Handlungsbedarf uns sprachen sich gegen die Einführung der Verordnung aus.

14.04.2013

Offener Brief an die Bochumer Kommunalpolitiker und unsere Oberbürgermeisterin!

Alle Bochumer eingetragenen Tierschutzvereine fordern geschlossen die Einführung der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht.

ES MUSS NUN ENDLICH AUCH IN UNSERER STADT GEHANDELT WERDEN, UM DEM KATZENELEND HERR ZU WERDEN!

Hier finden Sie den Brief und eine Übersicht über die NRW-Städte, die die Notwendigkeit der Maßnahme bereits erkannt und umgesetzt haben.

01.06.2013

Hier finden Sie die Antworten von 3 der 9 Adressaten – alle anderen scheinen sich für das Thema nicht im geringsten zu interessieren…

Wir sind entsetzt, dass ein Handeln von politischer Seite aus derart vehement verhindert wird!

25.07.2013 ABGELEHNT!

In der Ratssitzung am 18.07.13 wurde der Antrag der LINKEN auf Einführung der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen abgelehnt!

Für uns ist unfassbar, dass noch nicht einmal DIE GRÜNEN in Bochum dieses Anliegen unterstützen.

Unser Antrag zur Kastration für Freigängerkatzen stand wieder auf der Tagesordnung im Umweltausschuss. Die Verwaltung hatte eine sehr unzureichende Mitteilung gemacht, in der u.a. eine Darstellung der Regelungen in anderen Städten, die bereits eine Kastrationspflicht eingeführt haben, fehlte. Eines der Hauptargumente der Verwaltung gegen eine Kastrationspflicht war, dass eine solche Regelung eh nicht kontrollierbar wäre. Als wenn sinnvolle Regelungen nur eingeführt werden, wenn sie auch umfassend kontrolliert werden können. Mit der Argumentation könnte auch die Straßenverkehrsordnung aufgehoben werden. Letztlich geht es doch vor allem darum, Bewusstsein für ein drängendes Problem zu schaffen. Leider stimmte nur die CDU mit uns, so dass der Antrag abgelehnt wurde. So können die Tierschutzvereine nicht darauf hoffen, dass sich die Zahl der wildlebenden Katzen in Bochum nachhaltig verringert. Für uns ist allerdings in dieser Frage das letzte Wort noch nicht gesprochen.