Pepita & Grisley

Wir haben Weihnachtspost von Emma und Mimi bekommen!

Hallo zusammen,

frohe Weihnachten wünschen Emma und Mimi!!

Die beiden haben sich super eingelebt und gut entwickelt, Emma wiegt mitlerweile 3,9 kg und Mimi 3,4 kg.

Beide sind sehr anhänglich und sind immer in meiner Nähe, wir machen alles gemeinsam schlafen, staubsaugen, Essen kochen und vorallem zugucken beim Zähneputzen und Haare föhnen finden die Beiden total interresant. :-))

Am 28.12. haben wir dann einen Termin für die Kastration……

Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Emma+Mimi+Katja

beide

emma

mimi

Die beiden heissen jetzt Emma und Mimi und haben das Leben ihrer neuen Mama in Dortmund ganz schön verändert. Hier aktuelle Post der beiden “Brummifahrerinnen” im August 2012:

Hallo liebes KIS-Team,

die beiden süßen sind jetzt schon seit vier Wochen in der ganzen Wohnung unterwegs und treiben ihr Unwesen!! Ich habe kaum noch Deko oder Pflanzen in der Wohnung.
Emma (ehemals Pepita) hat es sich zur Aufgabe gemacht alles zu zerstören was auf der Fensterbank steht oder eher stand :-)) Aber das war ja abzusehen…..

Die kleine Mimi (ehemals Grisley) hat sich total gemacht, sie schläft Nachts neben mir auf ihrem eigenen Kopfkissen und ist super verschmust und anhänglich, bei Fremden ist sie noch etwas schüchtern und beobachtet wenn Besuch da ist alles von der Couch oder dem Kratzbaum aus, wird aber auch immer entspannter um so länger der Besuch sich in der Wohnung aufhält.

Bei Emma muss man ständig aufpassen das sie sich nicht selber etwas antut weil sie so temperamentvoll ist!!
Wenn ich zu Hause bin habe ich kaum noch den Fernseher an, seit dem die Beiden Schätze bei mit eingezogen sind habe ich jeden Abend Katzenkinder-Kino…..Total süß und lustig!!

Viel Liebe Grüße
Katja E.





Geschichte

Die schwarze Pepita und ihre graue Schwester Grisley wurden im Mai von ihrer heimatlosen Mutter geboren und tauchten an einer Stelle in Bochum auf, die für die Babys den sicheren Tod bedeutet hätte – wenn nicht ihre Retter interveniert hätten… Hier können Sie die dramatische Geschichte ihrer Rettung aus Sicht der beiden tollen Personen nachlesen, die nächtelang nicht geschlafen, großen Ärger mit dem Chef riskierten und keine Mühen gescheut haben:

…… und dann ist die Kleine im Reifen verschwunden!

Bei meinem Freund an der Firma hatte eine Katzenmama direkt neben der LKW-Rampe Kitten abgelegt, ca. 5 Wochen alt! Als er davon erfuhr und sie in Sicherheit bringen wollte, waren nur noch 2 Kitten dort, die er fangen und später der Tierrettung übergeben konnte.

Montag sind wir wieder hin und haben nach den restlichen Kitten gesucht. Wir mussten sie schnell finden, damit sie sich noch an den Menschen gewöhnen können, sonst bleiben sie scheu und sind zu einem Leben auf der Straße verdammt!
Als wir also an der besagten Laderampe standen, sahen wir, dass die Mutter auch wieder neben dem LKW hockte. Warum? Da entdeckten wir am LKW-Reifen 2 Babys und ich habe mir direkt ein Graues geschnappt. Das andere Schwarze war total hektisch und kroch in den Zwillingsreifen bzw. die Felge des LKWs. Wir haben nur noch die Beine gesehen!!!!!! Was nun?

Wir waren ratlos: wie bekommt man das Baby da wieder raus? Es hatte sich verkeilt! Die erste Idee war ein Reifennotdienst zum Abmontieren der Felge – mittlerweile war es außerhalb der Öffnungszeiten- aber der verlangte 380 Euro!!! Das war ja Irrsinn!! Dann haben einige Arbeitskollegen von meinem Freund ihre Hilfe angeboten, aber der Reifen ließ sich so per Hand nicht lösen.

Also haben wir Futter hingestellt und am LKW versteckt im Auto gewartet ….. aber die Mutter kam nicht und die Kleine blieb in der Felge. Wir dachten, vielleicht könnte sie sich doch befreien!!! Als wir eine halbe Stunde außer Sichtweite waren, kam die Mutter und fraß aber die Kleine war immer noch in der Felge. Sie hat gemaunzt aber sonst ist nichts passiert. Das Hauptproblem für uns: um 4:30 Uhr nachts würde der LKW beladen und wegfahren, die Kleine würde elendig zerquetscht!!!! Also die Zeit war gegen uns!!!!

Dann sind wir um 21 Uhr noch mal losgefahren auf “Gut Glück” zu einer LKW-Werkstatt und da war noch jemand. Den haben wir auf Knien angebettelt und Schluss endlich war er bereit, uns zu helfen. Also mit Hilfe wieder zurück zum Reifen und der nette Herr schaute sich erst mal den Reifen genau an und sagte auf einmal, da sei nichts mehr. War die Kleine in der Zwischenzeit raus gekommen? Ich war sehr skeptisch….aber ich musste ihm glauben. Also fuhren wir nach Hause.

Mein Freund hatte dann um 2:30 Uhr Schichtbeginn, schaute zur Sicherheit nochmal beim Reifen nach und …… die Kleine war tatsächlich doch noch drin. Jetzt konnte man sie wieder sehen!!!! Verdammt, was nun? Es gab nur einen Weg: mein Freund machte sich in der Firma nicht gerade beliebt…. und legte den LKW still, was eigentlich so nicht möglich ist, denn jeder Wagen ist fest eingeplant. Es war wirklich ein Wunder, dass er das geschafft hat, ohne seinen Job zu verlieren. Aber was sollte er machen?

Um 7:30 Uhr kam dann der ersehnte LKW-Dienst der sich direkt ans Werk machte. Und um 7:45 Uhr war die Kleine befreit. Sie hatte richtig in der Felge fest gesteckt und man konnte sie nur mit Mühe und Not raus ziehen.
Sie kam direkt zum Tierarzt und war selbst nach 15 Stunden ohne Flüssigkeit putzmunter. Jetzt ist sie in Sicherheit auf einer Pflegestelle von KIS Ruhr e.V. mit ihrer grauen Schwester, kann einfach nur Kitten sein, sich an den Menschen gewöhnen, groß werden … und irgendwann mal ein tolles Zuhause finden!!!!!

Ein großes Happy End für eine kleine schwarze Dame.

P.S.: die Mutter konnten wir 2 Tage später fangen und sie wird nun kastriert!!!




Die Kleinen sind wohlgenährt, obwohl ihre Mutter draußen ums Überleben kämpfen muss. Beide sind kerngesund und nehmen jeden Tag kräftig zu. Sie entdecken die Welt voller Neugierde, schmusen und spielen gerne miteinander und finden auch ihre Pflegemama gut.
Pepita und Grisley suchen zusammen ein neues Zuhause bei liebevollen Menschen, die viel Zeit für sie haben.

Sie können ab Mitte/Ende Juli in ihr neues Heim umziehen.













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