KIS Ruhr e.V. - Katzen Informations- und Schutzverein



AKTUELLES

Jedes Jahr in der Herbst- und Winterzeit beginnt für die freilebenden Katzen auch der alljährliche Kampf ums Überleben. Helfen können wir Tierfreunde dabei neben regelmäßiger Fütterung auch mit der Bereitstellung von kuscheligen, warmen Winterschlafhäuschen!

Hier finden Sie eine ausführliche Bauanleitung


Wir bitten um Spenden für den Franziskushof!

Hundefutter, Decken, Medikamente, Putzmittel, Geldspenden,...

Alles wird dort im Moment dringend benötigt.

In den nächsten Wochen soll eine Fahrt zum Hof stattfinden, um die Sachspenden dort hin zu bringen.

Wer hat Lust zu helfen?


Aufruf

Für unsere Tierschutz-arbeit benötigen wir dringend einen Lagerraum, wie z.B. eine Garage oder einen trockenen Kellerraum.

Wenn Sie uns eine kostenlose oder sehr günstige Möglichkeit in Bochum anbieten können, melden Sie sich bitte unter: 0152-03018917.
Vielen Dank!

Vergleich Kastration - Sterilisation

Kastration

Sterilisation

Definition

Der Begriff kommt aus dem Lateinischen (castratus) und heißt wörtlich "Entmannung".

Bei der Kastration werden die Keimdrüsen entfernt. Beim Kater die Hoden, bei der Kätzin die Eierstöcke und manchmal wird auch die Gebärmutter entfernt. Dadurch werden Geschlechtshormone abgebaut.

Dies ist der übliche und einzig zu empfehlende Eingriff zur Verhinderung der Fortpflanzung

Bedeutet Unfruchtbarmachung

Durch die Sterilisation wird die Fortpflanzung durch Abbinden oder Durchtrennen des Samenleiters bzw. der Eierstöcke unterbunden. Der Hormonhaushalt bleibt unverändert.

Dieser Eingriff wird bei Katzen kaum noch durchgeführt (mit Recht).

Bedeutung

Die Tiere werden unfruchtbar und das Sexualverhalten ist unterbunden .

Kater zeigen kein Markierverhalten mehr, die Aggressivität wird reduziert, sie werden reviertreu.
Katzen zeigen keine Rolligkeit mehr. Gebärmutterentzündungen sind ausgeschlossen und die Gefahr von Tumoren des Gesäuges bzw. die Gefahr von Gebärmutterentzündungen nimmt deutlich ab.

Die Tiere sind nur unfruchtbar. Das Sexualverhalten ist unverändert . Das Risiko von Gesäugetumoren und Gebärmutterentzündungen ist unverändert hoch. Kater zeigen auch weiterhin das für sie typische Markierungsverhalten.

Häufigkeit

In der Tiermedizin häufig durchgeführt

In der Tiermedizin sehr selten durchgeführt.

Warum

Beim Kater: unerwünschtes Verhalten, Geruch (Markieren, Raufereien etc)

Bei der Katze: zur Verhinderung der unkontrollierten Vermehrung, zur Gesundheitsprophylaxe, zur Verhinderung der Rolligkeit.

Kastrierte Tiere haben statistisch gesichert eine etwa 1 Jahr längere Lebenserwartung als unkastrierte !

Beim Tier kein vernünftiger Grund. 

Folgen

Durch die hormonelle Umstellung sinkt der Grundumsatz. Die Tiere benötigen weniger Energie, d.h. die Fütterung muss reduziert werden.  Wenn dies konsequent durchgeführt wird, ist keine Zunahme des Gewichtes zu befürchten. 

Unfruchtbarkeit